Straßen und Wege

Am Föhrenhang

An dieser Straße standen Föhren. Heute liegt dort ein ausgedehntes Neubaugebiet, Kiefern sind nur noch in den Gärten als Zierform zu finden.

Am Großen Horn

Wo das Festland auf drei Seiten von Wasser umgeben ist, ähnelt es in seiner Form auf der Karte einem spitzen Horn.

Am Kirchberg

 

Am Krampnitzsee

 

Am Lehnitzsee

 

Am Rehweg

 

Am Stinthorn

Der Europäische Stint (Osmerus eperlanus) ist mit einer Länge von 15 bis 18 Zentimetern einer der kleinsten lachsartigen Speisefische. Eigentlich lebt er in Küstennähe von Ostsee, Nordsee und Atlantik. Es gibt aber eine Süßwasserform, die in den großen Seen Norddeutschlands vorkommt.

Am Wiesenrand (B2)

Von der Nedlitzer Insel an nordwärts trägt die vielbefahrene Bundesstraße 2 innerhalb von Neu Fahrland den idyllischen Namen Am Wiesenrand. Diese Straße war von alters her nicht nur von Wald gesäumt, sondern auch von Wiesen.

An der Birnenplantage

Alter Name: Birnenweg. Hier standen bis in die 1980er Jahre Birnbäume der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft (GPG) „Neuer Obstbau“.

An der Mole

Der aufgeschüttete Damm (Mole) trennt den Sacrow-Paretzer Kanal vom Fahrlander See.

Bassewitzstraße

Magnus Friedrich von Bassewitz (*17. Januar 1773 in Schönhoff, Mecklenburg-Schwerin, † 14. Januar 1858 in Berlin) war von 1810 bis 1842 Regierungspräsident in Potsdam, zugleich Oberpräsident der Provinz Brandenburg von 1825 bis 1840. Um 1840 ließ von Bassewitz Alleen aus Eichen und Buchen an den Ausfallstraßen von Potsdam anpflanzen, die heute noch zu bestaunen sind. Die Eichen entlang der Straße Am Wiesenrand sind 196 Jahre alt.

(Siehe auch Sehenswertes "Bassewitz Denkmal")

Drei Mohren

Beim Umbau eines Gebäudes stieß man auf ein Betonstück, auf dem drei Köpfe mit afrikanischem Aussehen, ähnlich dem „Sarottimohren“, zu erkennen waren. Es ist anzunehmen, dass sie dem Ort den Namen gaben.

Fontanestraße

Heinrich Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin, † 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und gilt als wichtigster Vertreter des poetischen Realismus. In seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ beschreibt er im dritten Band auch die Nedlitzer Fähre, das Hainholz und den Kirchberg.

Ganghofer Straße

Ludwig Ganghofer (* 7. Juli 1855 in Kaufbeuren, † 24. Juli 1920 in Tegernsee) war ein deutscher Heimatschriftsteller.

Gärtner-Schmidt-Straße

Karl Ferdinand Albert Schmidt, genannt Gärtner Schmidt, lebte vor 1900 in Neu Fahrland. Genaue Daten sind nicht bekannt. Er war der erste bekannte Obstbauer in der Gegend und besaß viel Land auf den Flächen des heutigen Semmelhaack-Quartiers am Krampnitzsee.

Gellertstraße (L 92)

Christian Fürchtegott Gellert (* 4. Juli 1715 in Hainichen, Sachsen, † 13. Dezember 1769 in Leipzig) war ein deutscher Schriftsteller und Dichter der  Aufklärung und der Empfindsamkeit zur Zeit des Rokokos.

Heinrich-Heine-Weg

Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf, † 17. Februar 1856 in Paris) war ein deutscher Schriftsteller und Dichter ausgehenden Romantik, der Aufklärung und des Realismus.

Im Apfelgarten

Auf dieser Fläche standen noch bis 2004 eine Vielzahl verschiedener alter Apfelbäume und anderer Obstarten.

Martinsweg

Martin lautete der Vorname des ersten hier ansässigen Mitgliedes der Familie Kania.

Neu Hainholz

Der heute noch verwendete Name des Waldstücks Hainholz (auch Heinenholz) auf dem Kirchberg gibt diesem Weg seinen Namen.

Plantagenweg

Zu DDR-Zeiten entstand hier ein Obstanbaugebiet der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft (GPG) „Neuer Obstbau“. Die Obstplantage wurde aber ab 1982 nach und nach aufgegeben, weil Obstbaummischpflanzungen den Anforderungen an eine moderne Obstbauwirtschaft nicht mehr entsprachen.

Ringstraße

Schwalbenweg

Heute noch lassen sich hier und an anderen Stellen dieses Gebietes Rauch- und Mehlschwalben beobachten.

Sonnenweg

Der Name entstand, weil ursprünglich anstelle der jetzt dort stehenden Wohnblöcke energiesparende „Sonnenhäuser“ gebaut werden sollten.

Tschudistraße (B2)

Auf der Höhe der Straße Am Lehnitzsee wechselt die Bundesstraße 2 Richtung Süden ihren Namen von „Am Wiesenrand“ zu Tschudistraße. Bisher war nicht zu ergründen, wem mit dieser Namensgebung ein Denkmal gesetzt werden sollte.

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